„Wildtier-SOS“ gestartet

„Wildtier-SOS“ gestartet

Die App steht zum Download bereit

Bei einem Frühlingsspaziergang keine Seltenheit: ein hungriger, hilfloser Jungvogel. Was ist zu tun? Die neue App weiß Rat. Foto: Wildtier-SOS

Die App „Wildtier-SOS“ gibt unmittelbare Handlungsempfehlungen bei Fund eines Wildtieres. Ein Must-Have für jeden Tierfreund und jede Tierfreundin.

Es ist der Alptraum nicht nur für Autofahrerinnen oder Autofahrer: Man hat ein Wildtier angefahren beziehungsweise ein angefahrenes oder anderweitig verletztes Tier gefunden. Auch bei einem Frühlingsspaziergang oder selbst bei einem Gassigang mit dem Hund kann man in eine solche Situation geraten. Und immer stellt sich auf einen Schlag dieselbe, oft gar nicht so einfach zu beantwortende Frage: Was tun?

Die Frage ist nun einfacher zu beantworten. In dieser Woche ist die App Wildtier-SOS gestartet. Die an der Tierärztlichen Hochschule Hannover entwickelte und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte App verspricht, dass die User:innen alle wichtigen Informationen zur Hand haben:

  • Braucht das Wildtier Hilfe?
  • Wenn ja, wie kann geholfen werden?
  • Welche Soforthilfe ist notwendig oder möglich?
  • Wie gehe ich tierschutzgerecht in der konkreten Situation vor?
  • An wen wende ich mich für weitere Unterstützung?
Wildtier-SOS unterstützt im Fall des Falles

Dabei waren die Entwicklungsziele von „Wildtier-SOS“ immer klar:

  • Tierleid durch falsches Handeln reduzieren
  • Aufklärung und Wissen für Laien vermitteln
  • Fachstellen und Ressourcen stärker vernetzen
  • Arten- und Tierschutz nachhaltig fördern

Die App unterstützt die Finderin oder den Finder im Fall des Falles mit einer SOS-Funktion – gezielte Fragen führen hierbei zu einer sinnvollen Handlungsempfehlung. Flankiert wird dies durch kurze Tutorials und Videos, die zeigen, wie ein Wildtier gesichert und versorgt wird. Und was im Umgang mit dem Tier zu beachten ist. Der Anlaufstellenfinder zeigt mit GPS-Unterstützung Anlaufstellen zur Hilfe und Beratung in unmittelbarer Nähe. Abgerundet wird die App durch die Funktion Bestimmung & Lexikon, die bei der genauen Bestimmung der Tierart weiterhilft und darüber hinaus kurze Steckbriefe der verschiedenen Wildtierarten liefert.

Nähere Infos und Download hier. Unterstützt wird das Projekt unter anderem vom Deutschen Tierschutzbund.

Auch Igel werden häufig ausgehungert oder verletzt aufgefunden. Foto: Wildtier-SOS

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